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Änderungen im Bußgeldkatalog:

Was ab  1. April teurer wird

 
Manche Autofahrer werden schnell merken, dass das kein Aprilscherz ist: zum 1. April werden einige Bußgelder erhöht. Wer etwa weiter ohne Freisprecheinrichtung mit dem Handy während der Autofahrt telefoniert oder Rettungskräfte mit seinem parkenden Pkw behindert muss sogar mit Punkten in Flensburg rechnen.

 
Handy am Ohr

Das Telefonieren mit dem Handy ohne Freisprecheinrichtung während der Fahrt wird  bereits mit dem Bußgeld belegt -  was viele Autofahrer scheinbar nicht abschreckt. Daher wird es jetzt teuer: Statt 30 Euro werden 40 Euro verlangt und sogar ein Punkt in Flensburg kommt dazu." Von der Anhebung darf man sich keine Wunder ver-
sprechen", sagte Markus Schäpe vom ADAC. Vielmehr  müsse man mehr kontrollieren und über die Konsequenzen aufklären. Baut ein Autofahrer beim Telefonieren einen Unfall, werden laut ADAC die Ansprüche geschädigter Dritter grundsätzlich in voller Höhe durch seine Haftpflichtversicherung abgedeckt. Das Handyverbot gilt auch für Fahrradfahrer. Werden sie mit dem Mobiltelefon am Ohr erwischt, müssen sie statt bisher 15 Euro 25 Euro bezahlen, bekommen aber keinen Punkt.

Kreisverkehr

In eine Einbahnstraße sollte man mit seinem Fahrzeug nur in die richtige Richtung fahren. Gleiches gilt für eine Kreisverkehr: Wer dort falsch hineinfährt, zahlt ab April 20 Euro, Radfahrer überweisen 15 Euro an die Bußgeldstelle. Übrigens: Bei der Einfahrt in einen Kreisverkehr darf nicht geblinkt werden, erst kurz vor der Ausfahrt ist der rechte Blinker zu setzen. Wer dies nicht tut, muss mit einem Bußgeld bis 35 Euro rechnen, wie Verkehrjurist Schäpe vom ADAC erklärt.

Teures Parken

Wer durch das Parken seines Fahrzeuges Rettungsfahrzeuge am Einsatz hindert, zahlt ab 1. April 40 Euro und bekommt aber auch etwas dafür: Nämlich einen Punkt in Flensburg. Parkt man gar widerrechtlich vor oder in einer Feuerwehranfahrtszone und behindert dabei Rettungsdienste, zahlt man 50 Euro und kassiert ebenso einen Punkt.

Anschnallen im Bus

Die erschreckenden Unfälle mit Reisebussen waren Anlass, auch in diesem Bereich die Bußgelder zu erhöhen. Wer sich nicht an die Gurtpflicht im Bus hält, zahlt künftig wie auch im normalen Pkw 30 Euro. Zahlen muss derjenige, der nicht angeschnallt ist. Der Busfahrer muss vor Fahrantritt auf die Gurtbenutzung hinweisen, weiter hat das Bundesverkehrsministerium das Fahren mit unangepasster Geschwindigkeit" als Hauptursachen bei Busunfällen ausgemacht. 
Bei Geschwindigkeitsüberschreitung mit Fahrgästen an Bord ab 1. April stärker zu Kasse gebeten.
 

LKW-Rennen

Zwei Lkw fahren auf der rechten Spur, der Hintere setzt zum Überholen an: Ein sprichwörtliches Elefantenrennen über mehre Kilometer beginnt. Dieses "Überholen mit zu geringer Differenzgeschwindigkeit" kostet den überholenden Lkw-Fahrer künftig statt 30 Euro 40 Euro - und er bekommt einen Punkt in Flensburg.

 
     
 


















 

 

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