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Sitzvolleyball:

Zühlsdorf Cup -  Brasilien gewinnt im Finale gegen Deutschland

Leverkusen / 25.08.2013. Brasilien gewinnt den vierten Theodor Zühlsdorf Cup. Das Team aus Südamerika besiegte im Finale Deutschland A mit 3:1. Das B-Turnier gewann überraschend Bayer Leverkusen.

Nach drei Tagen teilweise hochklassigem Sitzvolleyball endete der vierte Theodor Zühlsdorf Cup mit einem Turniersieg der Brasilianer. Bundestrainer Rudi Sonnenbichler hatte sich für die vierte Auflage des Turniers wieder einen Turnierplan erstellt, der u.a. reine Tie-Break Vergleiche beinhaltete und ein abwechselungsreiches Turnier garantierte. In der Vorrunde zeigte sich erwartungsgemäß Brasilien als das stärkste Team. Deutschland A, konnte über weite Strecken mithalten, ohne jedoch immer mit der stärksten Formation zu spielen. Speziell in Tie-Break Sätzen zeigte das Team mit 6:0 Sätzen seine Klasse. Gegen den EM Konkurrenten Niederlade geriet die deutsche Sechs nie in Gefahr und setzte sich in allen vier Turnierspielen problemlos durch.

Im Halbfinale setzte sich Deutschland A deutlich mit 2:0 gegen die Niederlande durch während Brasilien gegen Deutschland B mit 2:0 die Oberhand behielt. 

Im kleinen Finale besiegte die Niederlande Deutschland B, das vorwiegend mit Nachwuchsspieler besetzt war, mit 3:0 und sicherte sich Platz 3.  Bayer Trainer Michael Overhage, der als Co-Trainer fungierte und das Team betreute: „Nach einigen schwächeren Spielen hat mein Team im Bronzematch die beste Leistung im Turnier gezeigt und sich ordentlich verkauft.“

Das Finale brachte zum Abschluss des Turniers noch einmal hochklassigen Sport. Rudi Sonnenbichler brachte nun seine stärkste Formation und beorderte Bayer Routinier Thomas Renger ins A-Team. Nachdem die Brasilianer den ersten Satz deutlich gewonnen hatten, glich Deutschland zum 1:1 aus. In den beiden folgenden Sätzen konnte das deutsche Team phasenweise gegen die körperlich überlegenen Brasilianer mithalten, ohne sie jedoch ernsthaft gefährden zu können. Mit 25:20 und 25:18 behielten die Brasilianer in den folgenden Sätzen die Oberhand und gewannen verdient das Turnier.  

Nach dem gemeinsamen achttägigen Trainingslager, einigen Länderspielen sowie 25 Sätzen in Leverkusen zog Rudi Sonnenbichler ein positives Fazit und zeigte sich in Hinblick auf den aktuellen Leistungsstand seines Teams zufrieden: „Wir haben den ersten Block der EM-Vorbereitung beendet. Alle haben gut mitgezogen. Auch wenn das Team phasenweise noch instabil ist, habe ich viele positive Ansätze gesehen. Die jungen Spieler wie Mathis Tigler, Lukas Schiwy oder Dominik Albrecht haben eine so intensive Vorbereitung erstmalig mitgemacht und gehen die Sache mittlerweile mit dem notwendigen Ernst an, was für das Fernziel Rio zwingende Voraussetzung ist.“  

Für den Nationalmannschaftskader steht nun noch der Abschlusslehrgang im Koblenz auf dem Programm, bevor es dann im September zur EM geht, wo das Team erneut eine Medaille anstrebt.   

Im B-Turnier setze sich überraschend das Team aus Leverkusen durch.

Juniorentrainer Robert Grylak griff dabei auf Spieler aus dem deutschen Juniorenkader sowie von befreundeten Vereinen zurück, da sechs Leverkusener in den Nationalmannschaften spielten. Nach einem klaren 3:0 Sieg gegen die Niederlande verlor gewann das Team überraschend gegen die deutschen Frauen mit 2:3. Im abschließenden Finalrundenspiel gewannen die holländischen Frauen gegen Deutschland und machten das Grylak Team so zum Turniersieger des B-Turniers.  

Nach dem Turnier in Leverkusen blickt Frauenbundestrainer Frank Seeburg optimistisch in Richtung Europameisterschaft:
„Auch wenn noch nicht alles rund läuft sind wir vom Leistungsniveau dicht an den Holländerinnen dran. Bei der EM müssen wir Slowenien schlagen, um das Halbfinale zu erreichen. Die Chancen dafür stehen 50:50.“

 

     
 
















 

 

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