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Sledge-Eis-Hockey  

Eine neue Sportart begeistert Berlin

Die knapp 100 Besucher, die am letzten Samstag die Eissporthalle am Glockenturm in Berlin besuchten, staunten nicht schlecht über die neue Sportart Sledge-Eis-Hockey, die ihnen ab 16:00 Uhr durch die Teams der Dresden-Cardinals und des Gastgebers vom Schlittschuh-Club-Berlin geboten wurden.

Auch die Spannung des Spiels ließ nichts zu wünschen übrig: Leider musste die Spielzeit auf

2 x 15 Minuten gekürzt werden, da am Sonntag noch Ligaspiele anstanden. Es war trotzdem beeindruckend, wie die Gäste aus Dresden einen 0:3 Rückstand dann doch noch in einen

5:3 Sieg drehen konnten. Der Club führte schnell durch Tore von Bas Disveld

(2) und Frank Rennhack mit 3:0, unterlag am Ende aber mit 3:5. Für Dresden trafen Bernhard Hering (4) und Christian Pilz.

„Es war der Hammer. Ich habe trotz des Kampfes noch nie so viel Fairness unter den Spielern gesehen. Würde immer wieder als Zuschauer dabei sein", so ein erster Beitrag auf Facebook.

„Es war ein recht spannendes Spiel, unglaublich was für harte schnelle Schüsse da abgegeben werden mit den kurzen Schlägern. Und von den taktischen Finessen können sich andere Teams echt was abschauen", lauteten die Kommentare der Stadionsprecher, die dazu ja sicherlich eine fundierte Meinung abgeben können.

„Es hat uns sehr viel Spaß gemacht, bei euch zu spielen! Und ein 0:3 zu einem 5:3 umzudrehen, hatten wir auch noch nicht so oft", so Dresdens Kapitän Christian Pilz, der mit seinem Tor zum 3:3 für die Wende zugunsten seiner Mannschaft sorgte. „Jedenfalls freut es mich, dass der Schlittschuh-Club hier etwas aufbauen will! Die Halle ist ja richtig super und für Sledgehockey top geeignet. Ich würde gerne wieder für das ein oder andere Spiel nach Berlin kommen!"

Hans-Christian Nagorsen, Jugendtrainer vom Schlittschuh-Club-Berlin zog eine positive

Bilanz: „Es war auch für uns Berliner ein absolutes Highlight. Wir hatten einen riesigen Spaß. Die Spieler haben das Eis gerockt, ihre Sportart mehr als würdig vertreten, und viele neue Fans und interessierte Sportfreunde gewonnen. Wir konnten an der Bande viele interessante Gespräche führen und neue Türen aufstoßen, die uns der gemeinsamen Vision einer Berliner Sledge-Eis-Hockey Mannschaft noch näher bringen werden."

„Und eine echte inklusive Sportart ist es auch: denn in der nationalen Liga können Behinderte und Nichtbehinderte zusammen spielen. Auch können Frauen bei den Herren mitspielen. Mit Cora Schaar stand zum Beispiel eine Frau im Tor der Gastgeber", so Dr. Ralf Otto, Vizepräsident des Mitorganisators Behinderten-Sportverband Berlin (BSB).

„Mit diesem ersten Spiel in Berlin sollte die Sportart Sledge-Eis-Hockey in der Bundeshauptstadt angekommen sein. Der Aufbau einer Herrenmannschaft im Schlittschuh-Club-Berlin erfolgt ab Januar 2013 in enger Zusammenarbeit zwischen dem Behinderten-Sportverband Berlin und dem Deutschen-Sledge-Eishockey Förderverein. Ich glaube, wir konnten durch das Testspiel zeigen, wie spannend das Eishockey der Menschen mit Handicap sein kann. Wir freuen uns auf die weitere Zusammenarbeit mit unseren Partnern", meinte der sichtlich zufriedene Geschäftsführer des BSB, Klaas Brose. „Ich möchte mich bei allen, die uns bei der Vorbereitung und Durchführung geholfen haben bedanken. Ganz besonders natürlich bei den Teams, die extra für dieses Spiel aus Bremen, Dresden und Hamburg angereist waren." (Fotos (BSB/Reinhard Tank)

Die Aufstellungen der Teams:

Schlittschuh-Club-Berlin (weißes Trikot)

Torfrau: Cora Schaar. Feldspieler: Frank Rennhack (1 Tor, 1 Vorlage), Bernd Resch, André Theilig, Bas Disveld (2 T), Matthias Albanus, Thorben Böhm.

Coach: Maik Sanftenberg.

Dresden

Tormann: Marcel Welk Feldspieler: Klaus Brzoska (1 A), Heinrich Köppler, Christian Pilz

(1 T), Martin Kesselhut, Jürgen Weser, Bernhard Hering (4 T). Coach:

Karl-Heinz Domschke.

Bas Disveld brachte die Berliner mit seinen zwei Toren schnell in Führung.


 

     
 
















 

 

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