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Intercontinental Cup:

Deutschland Sitzvolleyballer für London qualifiziert

  

Deutschlands Sitzvolleyballer haben sich beim Intercontinental Cup mit einem 3:1 Sieg  über die Ukraine das Ticket für die Paralympics in London gesichert. Damit sind die Sitzvolleyballer nach den Rollistuhl – Basketballteams (Männer und Frauen) die dritte deutsche Spielsportmannschaft des DBS in London. Das deutsche Team zeigte angeführt von Mannschaftsführer Jürgen Schrapp eine geschlossene Mannschaftsleistung und ließ sich auch nach dem verlorenen dritten Satz nicht vom Ziel abbringen. Nach dem Spiel kannte der Jubel keine Grenzen. Bereits um 13.30 Uhr trat das Team im Halbfinale gegen den Iran an. 

Halbfinale: Deutschland unterliegt dem Iran mit 0:3  

Schon drei Stunden nach der erreichten Paralympics – Qualifikation wartete mit dem amtierenden Weltmeister Iran der nächste hochkarätige Gegner auf das deutsche Team. BT Rudi Sonnenichler begann an Stelle von dem gesundheitlich stark angeschlagenen Christoph Herzog mit Barbaros Sayilir in der Startformation. Das deutsche Team war gegen die dominierende Sitzvolleyballnation bemüht, sich so teuer wie möglich zu verkaufen, doch zu groß war die Dominanz der Iraner, die den ersten Satz mit 25:14 zu ihren Gunsten entschieden. Im zweiten Satz  verzichtete der Bundestrainer auch noch auf den Stamm-Zuspieler Bennie Oesch. Ohne regulären Zuspieler hielt das  Team, nur 3 Stunden nach dem nervenaufreibenden Spiel um das Olympiaticket,  gegen den zurzeit. auf der Welt stärksten Gegner bis 19:21 sehr gut dagegen. Am Ende gewannen die Iraner auch dieser Satz mit 25:20.

Im dritten Satz schickte der Bundestrainer die zweite Sechs auf das Feld. Auch auf Iranischer Seite kamen nun die Ergänzungsspieler. Die deutsche Sechs, die vorwiegend aus Nachwuchsspielern bestand, musste sich am Ende deutlich mit 13:25 geschlagen geben. 

Bronzefinale: Deutschland belegt beim Intercontinental Cup Platz 4

Gegen den Vize-Europameister Russland begann das deutsche Team im 3.Spiel innerhalb von 9 Stunden (!) zunächst verhalten Dem Team steckte die Belastung aus den vorherigen Partien noch in den Körper. Nach ausgeglichenem Beginn zog das russische Team im ersten Satz auf 15:8 davon. Dem deutschen Team fehlten etwas die Reflexe und die unbedingte Willensstärke, um sich gegen den drohenden Satzverlust zu stemmen. Das russische Team hielt diese Führung bis zum Satzende und gewann den Satz verdient mit 25-16.

Im zweiten Satz war das deutsche Team wie ausgetauscht. Die Müdigkeit schien verflogen.. Nach ausgeglichenem Beginn war es diesmal das deutsche Team was sich bis zum 18:14 einen vier Punkte Vorsprung erarbeitete. Das  variable Angriffsspiel des deutschen Teams war nun deutlich schwerer auszurechnen und zog sein Spiel - basierend auf einer guten Feldabwehr – konsequent durch. Am Ende sicherten sie sich den Satz mit 25:19.

Auch im vierten Satz kämpften zwei Teams auf Augenhöhe miteinander. Die Führung wechselte ständig und die zahlreichen Zuschauer in der Kairo-Arena und auf den TV-Bildschirmen bekamen ein weiteres hochklassiges Spiel zu sehen. Beim Stand von 16:13 schien sich der Satz in Richtung des deutschen Teams zu kippen. Doch das russische Team konnte mit seinen starken Blockaktionen ausgleichen und erspielte sich beim Stand von 24:21 drei Satzbälle. Das deutsche Team gab kämpferisch alles und wehrte zwei Satzbälle ab, bevor Russland sich den Sieg mit 25:23 sicherte.

Auch im vierten Satz konnte keines der Teams dominieren. Nachdem zu Beginn die Führung zwischen beiden Teams wechselte waren beide Teams bis zum 16:17 auf Augenhöhe. Dann setzte sich das russische Team ab. Rudi Sonnenbichler versuchte das Spiel noch einmal zu wenden und brachte – nachdem an diesem Tag bereits 10 Sätze in 3 Spielen gespielt waren-  den sichtlich konditionell erschöpften Zuspieler Benjamin Oesch zurück ins Spiel. Zwar merkte man den Sonnenbichler Schützlingen den unbedingten Siegeswillen an, doch die große Belastung der insgesamt 17 Spiele (!) in den vergangenen zwei Wochen war am Team nicht spurlos vorübergegangen. Kurz vor Ende des Satzes wechselte Rudi Sonnenbichler Sebastian Czpakowski ein, der zwei Mal im Block erfolgreich war. Doch am Ende konnte auch er den 25:20 Sieg des russischen Teams nicht verhindern. Mit diesem Sieg sicherte sich Russland Bronze während Deutschland sich über Platz 4 und die erfolgreiche Paralympics – Qualifikation freuen durfte.

Startformation Deutschland: Thomas Renger, Heiko Wiesenthal Jürgen Schrapp, (alle TSV Bayer 04 Leverkusen), Christoph Herzog, Benjamin Oesch, Alexander Schiffler, (alle BV Leipzig) Libero: Julian Pakos (TSV Bayer 04 Leverkusen)


 

Sitzvolleyball: Intercontinental Cup: Deutschland besiegt Brasilien mit 3:0 

Deutschlands Sitzvolleyballer haben beim Intercontinental Cup durch einen 3-0 Sieg (25:19, 25:21,26:24) gegen Brasilien das Viertelfinale erreicht. In einem denkwürdigen Spiel, das mit zwei roten Karten für die Brasilianer endete, gewann das deutsche Team verdient. Im Halbfinale des Cup-Turniers  trifft Deutschland nun erneut auf den amtierenden Weltmeister Iran.  

Spiele gegen den Pan-Amerika-Meister Brasilien waren schon immer sehr emotionell und hart umkämpft und so sollte auch dieses werden.

Im ersten Satz kam lange Zeit kein richtiger Spielfluss zustande. Die Partie war geprägt durch viele, teilweise von beiden Teams nicht immer ganz nachvollziehbaren Schiedsrichterentscheidungen. Das deutsche Team erarbeitete sich früh einen Vorsprung, den es konsequent bis  zum 25:19 Satzgewinn ausbaute.

Der zweite Satz verlief auf dem Spielfeld weitaus ausgeglichener als der erste, auch wenn die Schiedsrichter außerhalb mehr und mehr ihre Linie verloren, was zu zahlreichen fragwürdigen Entscheidungen auf beiden Seiten führte. Die deutschen Angreifer zeigten sich davon unbeeindruckt und sorgten mit 25:21 für den Satzgewinn.

Im dritten Satz konnte sich keines der Teams bis zum 18:18 absetzen. Im deutschen Team überzeugte in dieser Phase vor allem der Leipziger Christoph Herzog, der sowohl im Angriff als auch in der Abwehr zu den Aktivposten gehörte. Die teilweise unverständlichen Schiedsrichter-Entscheidungen erreichten nun einen im Volleyball seltenen Höhepunkt. Beim Stande von 22:24 gegen  das deutsche Team erhielt der brasilianische Trainer nach massivem Protest die rote Karte. Daraufhin kochten die Emotionen beim großen brasilianischen Betreuerstab noch höher. Mittlerweile hatte Bundestrainer Rudi Sonnenbichler Barbaros Sayilir für Heiko Wiesenthal gebracht, der sich gleich mit einem Monsterblock prächtig einführte. Beim Stand vom 25:24 für Deutschland zeigten die überforderten Schiedsrichter dann auch noch dem brasilianischen Zuspieler die rote Karte, was zu einem weiteren Punkt für Deutschland führte, da  die Brasilianer bereits ihre sechs Wechsel ausgeschöpft hatten, ihr Wechselkontingent damit ausgeschöpft war und sie keinen sechsten Spieler mehr auf´s Feld bringen konnten.

Sitzvolleyball: Intercontinental Cup: Deutschland besiegen die Ukrainer nach großem Kampf mit 3:0

Deutschlands Sitzvolleyballer haben sich beim Intercontinental Cup durch einem 3-0 Sieg (25:23, gegen die Ukraine als Gruppensieger der „nichtqualifizierten Teams“. im Pool B für das Halbfinale qualifiziert. Gegner werden die USA, die in ihrer Gruppe Platz 2 hinter Kroatien belegt haben. In der Gesamtwertung des Interkontinental – Cups trifft Deutschland als dritter der Gruppe B morgen auf Brasilen (2. Platz Gruppe A).

Dem deutschen Team war die große Anspannung im Duell mit der der Ukraine zu Beginn des ersten Satzes deutlich anzumerken. Nach ausgeglichenem Start  erarbeitete sich Deutschland zunächst eine 12:8 Führung. Die Ukraine glich beim Stand von 13:13 aus. Durch diverse übernervöse Aktionen (u.a. v Aufschlagfehler) geriet das Team in Rückstand ohne sich jedoch von ihrer taktischen Marschroute abbringen zu lassen. Zuspieler Benjamin Oesch (Leipzig) zog erneut geschickt  die Fäden, so dass das sich die teilweise sehr groß gewachsenen Ukrainer im Block nur sehr schwer auf das deutsche Team einstellen konnte. Jetzt hatte das Spiel ihre ersten großen kämpferischen Höhepunkte – und auf beiden Seiten wurde um jeden Ball gefightet. Erst beim Stand von 22:22 konnte das Sonnenbichler Team den Ausgleich wiederherstellen. Mit einem Netzroller bescherte Christoph Herzog dem deutschen Team zwei Satzbälle von denen der zweite durch einen Schnellangriff über Thomas Renger zum 25:23 verwandelt  wurde.
Im zweiten Satz startete das deutsche Team brillant und erarbeitete sich schnell eine 8:3 Führung. In der Anfangsphase glänzte Heiko Wiesenthal (Leverkusen) mit drei gelungenen Angriffs-Aktionen. Sowohl der Block als auch die deutsche Feldabwehr ließen nun kaum noch etwas zu. Allerdings machte es die Ukraine dem deutschen Team mit ihren vorwiegend hart diagonal geschlagenen Bällen taktisch auch nicht all zu schwer. Im Angriff wechselte das variabel gestaltete Angriffsspiel zwischen Schnellangriffen und Außenangriffen, meist gegen die „Laufrichtung“ gespielt , und so punkteten nun alle deutschen Spieler fast nach Belieben.  Kurz vor Ende des Satzes kam Barbados Sayilir für Christoph Herzog, dem der Trainer eine Verschnaufpause gönnte.  Dieser führte sich gleich mit einer brillianten Blockaktion nahtlos ein – und so ging dieser 2.Satz deutlich mit 25:16 an Deutschland. 

Auch im dritten Satz begann Deutschland mit der gewohnten Startformation. Der dritte Satz verlief nun deutlich ausgeglichener. Das deutsche Team rannte von Beginn an einer Drei-Punkteführung der Ukrainer hinterher. Beim Stand von 15-17 brachte Trainer Sonnenbichler erneut Barbaros Sayilir (Leverkusen), der das deutsche Team beim Stand von 19:18 erstmalig in Führung brachte. Beim Stand von 23:24 nahm Kapitän Jürgen Schrapp das Heft in die Hand und  glich zum 24:24 aus. Auch der nächste Angriff des Kapitäns bescherte Deutschland den ersten Matchball, der aber vergeben wurde. Nun hatte die Ukraine beim 26:25 ihrerseits Satzball, den das deutsche Team durch hervorragende Feldabwehrleistung abwehren konnte.

Beim 27:26 nutzte das deutsche Team ihren zweiten Matchball. Alexander Schiffler (Leipzig)  blockte den russischen Angriff und das deutsche Team gewann auch den 3.Satz mit 28:26 Punkten.


Sitzvolleyball: Intercontinental Cup: Deutschland besiegen die Niederlande überlegen mit 3:0
 

Deutschlands Sitzvolleyballer haben im Intercontinental Cup mit einem 3-0 Sieg gegen die Niederlande das Halbfinale um das London Ticket erreicht. Im morgigen Spiel gegen die Ukraine geht es nun um den Gruppensieg der im Pool B der acht „nichtqualifizierten Teams“. Gegner wird dann entweder die USA oder Kroatien sein.  

Gegen den Nachbarn aus den Niederlanden begann fand das deutsche Team nach ausgeglichenem Beginn sehr schnell und konsequent  zu seinem Spiel. Durch das variable Angriffspiel, variabel initiiert  durch den Leipziger Zuspieler Bennjamin Ösch, waren die deutschen Angreifer häufig gegen einen Einerblock erfolgreich. Im ersten Satz tat sich im Angriff vor allem Alexander Schiffler (Leipzig) hervor, der immer wieder erfolgreich punktete. Mit 25:15 ging dieser Satz klar an das deutsche Team. 

Trotz eines 1.5 Rückstand im 2.Durchgang  ließen sich die Sonnenbichler -Schützlinge nicht aus der Ruhe bringen. Thomas Renger (Leverkusen) war im Mittelblock nur schwer zu überwinden und überzeugte durch sein gutes Block-Spiel. Über den Zwischenstand von 10:7 erarbeite sich Deutschland eine klare 21-14 Führung. Durch einige konzentrationsbedingte Leichtsinnsfehlern des deutschen Teams konnten die Niederländer den Abstand noch einmal verkürzen, dennoch war die 2:0 -Satzführung Deutschland nie gefährdet. Mit 25:20 wurde dieser Satz entschieden.

Im dritten Satz legte Deutschland ein Blitzstart hin und führte schnell mit 8:1. Die Niederländer hatten dem druckvollen Angriffsspiel der Deutschen nun nichts mehr entgegenzusetzen und die Mannen um Jürgen Schrapp gewannen überlegen mit 25:11.

 

Deutschlands Sitzvolleyballer sind mit zwei 3-0 Siegen gegen Großbritannien und Kolumbien in den Intercontinental Cup in Kairo gestartet. Damit hat das Team von Rudi Sonnenbichler und Co-Trainer Jürgen Vorsatz haben damit die Tabellenführung in der Gruppe B übernommen. Nach sechs Testspielen im Vorfeld des Turniers waren die beiden Außenseiter die richtigen Gegner, um in das Turnier zu kommen. Bereits am heutigen Abend wartet mit Russland ein Gegner, der zur absoluten Weltspitze zählt.  

Bundestrainer Rudi Sonnenbichler schickte in beiden Auftaktpartien die komplette erste Sechs aufs Feld. Im Verlaufe der Partien wechselte

er alle Spieler ein. So durften sich die drei Leverkusenern Sebastian Czpakowski, Julian Pakos und Lukas Schiwy alle Debütanten über ihr erstes offizielles Länderspiel freuen. Die beiden Leipziger  Benjamin Oesch und Christoph Herzog nutzen die Spiele, um ihren Rhythmus zu finden. da sie erst kurz vor Turnierbeginn anreisen konnten.  

Fast hätte es zu Beginn des Turniers eine faustdicke Überraschung gegeben. Die vom ehemaligen Bundestrainer Jouke de Haan betreute niederländische Mannschaft verpasste gegen die favorisierte Ukraine eine Überraschung und unterlag mit 2-3 im Tie-Break (12-15).  

Die Ergebnisse:     GER – GBR 25:12, 25:13, 25:12
                                   GER – COL  25:6, 25:5, 25:6 

Startformation Deutschland: Thomas Renger, Jürgen Schrapp, Heiko Wiesenthal (alle TSV Bayer 04 Leverkusen), Benjamin Oesch, Alexander Schiffler, Christoph Herzog (BV Leipzig) Libero: Julian Pakos 


Stimmen zum Spiel
Bundestrainer Rudi Sonnenbichler: „Ich bin mit den Auftritten meines Teams zufrieden. Ich konnte alle Spieler einzusetzen. Gegen Kolumbien hat mir die Körpersprache meiner Mannschaft noch besser gefallen, als gegen Großbritannien. Das Team hat um jeden Ball gekämpft und sich als Einheit präsentiert. Das Spiel Niederlande gegen Ukraine hat gezeigt, dass man die vermeintlich schwachen Gegner nicht unterschätzen darf.“ 

Mannschaftskapitän Jürgen Schrapp: „

“Endlich hat das Turnier begonnen. Wir haben in der Woche vor dem Turnier gut gearbeitet und zwei verdiente Siege gegen schwächere Teams eingefahren. Nach dem heutigen gen Russland werden wir wissen, wo wir stehen.“

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Deutschlands Sitzvolleyballer haben beim Intercontinental Cup in Kairo vom 3. März bis zum 9. März in Kairo die letzte Möglichkeit, sich doch noch das erhoffte Ticket für die Paralympics in London zu sichern.

Mit einer gehörigen Zeitverzögerung wurde nur wenige Tage vor  Beginn des Intercontinental Cups die Gruppenauslosung in Kairo bekannt gegeben.

Die deutsche Mannschaft spielt in der vermeintlichen stärkeren Gruppe B. Dort trifft das Team von Bundestrainer Rudi Sonnenbichler auf Russland, die Ukraine, die Niederlande, Großbritannien, den Iran und Kolumbien. Im Auftaktspiel für das deutsche Team kommt es zum ersten Länderspiel gegen Kolumbien. Die Südamerikaner gelten als krasser Außenseiter und dürften eine lösbare Aufgabe zum Auftakt darstellen.

Der Turniermodus ist allerdings kompliziert. In der Gruppenphase spielt Jeder gegen Jeden. Für die „London Qualifikation“ zählen nur die Spiele gegen die Ukraine, die Niederlande und Kolumbien. Die beiden Erstplatzierten dieser vier Teams spielen überkreuz gegen die beiden ersten „Nichtqualifizierten“ aus der Gruppe A.

Die Sieger dieser beiden Spiele kämpfen um das letzte Ticket für London. Bei einem normalen Verlauf könnte es somit wie bereits bei der EM in Rotterdam zu einem Finale gegen die Ukraine kommen.  

Im Intercontinental Cup qualifizieren sich die ersten vier jeder Gruppe für das Viertelfinale. Im Viertel Finale spielt 1 – 4 und 2 – 3,  bevor es dann zum Halbfinale und schließlich zum Finale kommt. Ob das deutsche Team dann noch dabei sein wird, ist offen. 

Pünktlich zu Beginn des Turniers gab es eine gute Nachricht für das deutsche Team. Sebastian Czpakowski wurde als „Disabled“ klassifiziert, so dass Bundestrainer Rudi Sonnenbichler in Zukunft zusätzliche Optionen im Angriff hat.  

Die Vorbereitung in Ägypten verläuft vielversprechend. Die drei Trainingsspiele gegen Teams aus Kairo konnten auch ohne die beiden noch fehlenden  Leipziger Christoph Herzog und Benjamin Oesch deutlich mit jeweils 5-0 Sätzen gewonnen werden. Bundestrainer Sonnenbichler setzte alle Spieler ein.

Fortschritte machen auch die beiden Sorgenkinder Jürgen Schrapp und Barbaros Sayilir, die  nach Verletzungen / Krankheit wieder das gesamte Programm absolvieren konnten.

Gruppe A:

Ägypten (EGY)
Brasilien (BRA)
Irak (IRQ)
USA  (USA)
Kroatien (CRO)
Kazackhstan (KAZ) 

Gruppe B:

Iran (IRI)
Russland (RUS)
Deutschland (GER)
Ukraine (UKR)
Niederlande  (NED)
Großbritannien (GBR)
Kolumbien (COL)

Bundestrainer Rudi Sonnenbichler wurde im Vorfeld der Qualifikation mit nicht zu erwartenden Rückschlägen konfrontiert. Mit Steffen Barsch, Torben Schiewe und Benjamin Oesch drohten gleich drei Zuspieler auszufallen. Hinzu kamen der Rücktritt von Martin Rickmann sowie die berufsbedingte Auszeit von Peter Schlorf. Auch Oldie Siegmund Soicke gehört nicht mehr zum Team.  

Der Headcoach des deutschen Teams berief mit Sebastian Czpakowski, Lukas Schiwy, Julian Pakos und Dominik Albrecht (alle Bayer Leverkusen) vier Spieler für den Intercontinental - Cup, die in Rotterdam nicht zum Team gehörten. Nach intensivem Bemühen des Trainers kehrt nun auch Zuspieler Benjamin Oesch für das Qualifikationsturnier ins Team zurück.  

Nach zwei Trainingslagern in Leipzig und Leverkusen sowie einer fünftägigen Wettkampfreise nach Sarajevo blickt der Coach wieder optimistisch nach vorne: „Obwohl wir das Team stark verjüngt haben, haben wir nicht an Qualität verloren. Wir sind zum jetzigen Zeitpunkt weiter als im Vorjahr.“

Sonnenbichler hat das Spielsystem des deutschen Teams noch einmal vereinfacht und glaubt an die Qualifikation: „Die Stimmung im Team ist sehr gut und wir konnten die Abgänge gut kompensieren.“

In Sarajevo konnte das deutsche Team die europäische Spitzenmannschaft SPID Sarajevo zwei Mal besiegen.  

In der ägyptischen Metropole wird die Last vorwiegend auch den bewährten Kräften um Mannschaftsführer Jürgen Schrapp liegen.  

Die vier Neuen im Team sind eine Investition in die Zukunft. Bis zu den Paralympics könnte beispielsweise der ehemalige Volleyball Bundesliga Spieler Sebastian Czpakowski eine wertvolle Alternative im Angriff sein. Auf der Liberoposition ist der 17 jährige Julian Pakos auf dem besten Weg, eine feste Größe zu werden. Der  ehemalige Libero Stefan Hähnlein fungiert nun als Zuspieler. 2,08m Riese Dominik Albrecht hat langfristig das Potenzial, eine wichtige Größe im deutschen Angriff zu werden, allerdings fehlt ihm die notwendige Konstanz.

Das Team will in Kairo nichts dem Zufall überlassen. Um optimal vorbereitet zu sein, bestreitet das Team im Vorfeld des Intercontinental Cups fünf Länderspiele. Gegner  sind Gastgeber Ägypten (26.02. / 27.02. / 28.02.) sowie der Iran (01.03. / 02.03.). Unterstützt wird das deutsche Team in Ägypten von Volker Groß (OSP – Rhein Ruhr) Der erfahrene Diplom Sportwissenschaftler wir das Team mit seinem Video - Equipment bei der Spielvorbereitung, bzw. der Nachbereitung unterstützen.

Größter Widersacher des deutschen Teams wird in Kairo die Ukraine sein, die zuletzt bei EM zwei Mal bezwungen werden konnte. Außenseiterchancen haben die Niederlande, Kroatien und die USA.  

In Kairo starten neben den neun nicht qualifizierten Teams fünf Teams, die das  London Ticket bereits in der Tasche haben. In zwei Gruppen a 7 Teams spielt zunächst jeder gegen jeden, wobei die Spiele gegen die bereits nominierten Teams nicht für die eigentliche Qualifikation gewertete werden. Für das deutsche Team rückt der eigentliche Wettbewerb, der Intercontinental Cup, in den Hintergrund.

Jürgen Schrapp: „Unser Focus liegt einzig und allein auf der Qualifikation für London, wenn wir am Ende auch das Halbfinale des Intercontinental Cups erreichen, ist das eine schöne Zugabe.“  

Bundestrainer Rudi Sonnenbichler: „Wir haben in den letzten Wochen gut gearbeitet und vier neue Spieler in den Kader integriert. Wir wollen hier unsere Chance nutzen. Ich sehe die Ukrainer als den größten Widersacher im Kampf um das letzte Ticket für London.“

Mannschaftskapitän Jürgen Schrapp: „

“Wir fahren gut vorbereitet nach Kairo, um uns dort das Ticket für London zu sichern. Die Mannschaft ist im Vergleich zur EM weiter verjüngt und die Chemie stimmt im Moment einfach.“


Der deutsche Kader bei der EM: Dominik Albrecht, Sebastian Czpakowski, Stefan Hähnlein, Julian Pakos, Thomas Renger, Barbaros Sayilir, Jürgen Schrapp, Lukas Schiwy, Heiko Wiesenthal (alle TSV Bayer 04 Leverkusen), Benjamin Oesch, Alexander Schiffler, Christoph Herzog (BV Leipzig)

Bundestrainer: Rudi Sonnenbichler 
Co-Trainer: Jürgen Vorsatz 
Teammanager / Pressearbeit:  Jörg Frischmann
Physiotherapeut: Stephan Henne  
Scout: Volker Groß (OSP Rhein – Ruhr)



 

     
 
















 

 

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