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Ehrung für Toleranz und Fair Play im Sport an Behinderten-Sportler Josef Giesen

Staatssekretärin Cornelia Rogall-Grothe verleiht Preis des Bundesinnenministeriums



Die elfte Verleihung dieses Preises war eingebettet in das "Fest der Begegnung" der Stiftung Deutsche Sporthilfe im Congress Center Rosengarten in Mannheim. Ausgezeichnet wurde in diesem Jahr neben dem Fußballtrainer André Wrede der Biathlet Josef Giesen. Die Preisträger waren vom Deutschen Olympischen Sportbund, vom Deutschen Behindertensportverband sowie vom Fair-Play-Beauftragten des deutschen Sports, Prof. Dr. Manfred Lämmer, vorgeschlagen worden.

Mit Blick auf die Preisverleihung betonte Bundesinnenminister Dr. Thomas de Maizière: "Angesichts der im modernen Sport wie in anderen Gesellschaftsbereichen zunehmenden Tendenz, mehr auf den eigenen Vorteil als auf das gesellschaftliche Wertesystem zu achten, ist es von besonderer Bedeutung, faires Verhalten zu ehren und mit einem eigenen Preis anzuerkennen."

Zu den Preisträgern erklärte Staatssekretärin Cornelia Rogall-Grothe: "Sie haben durch ihr Verhalten bewiesen, dass sie den Gedanken des Fair Play und der Fairness vor den eigenen Erfolg stellen. Dies hat Vorbildcharakter und verdient eine besondere Würdigung."

Josef Giesen gewann nicht nur zahlreiche Medaillen bei Weltmeisterschaften und Paralympischen Spielen. Er bewies auch mehrfach wahre Größe und Respekt vor seinen Gegnern und zeigte durch vielfältiges Engagement, wie sich ein Spitzensportler für die Gesellschaft, insbesondere für benachteiligte Kinder, einsetzen kann. Unter anderem bestieg er im Jahr 2004 den Kilimandscharo, wobei jede 100 Höhenmeter durch Sponsoren mit einem zuvor festgelegten Betrag unterstützt wurden. Durch diese Aktion wurde die Arbeit des Kinderschutzbundes Emsland-Mitte und des nordischen Behinderten-Skisports finanziell unterstützt.

Zu den ersten Gratulanten zählte Karl Finke, Präsident des Behinderten-Sportverbands Niedersachsen (BSN). "Josef Giesen ist als Mitglied unseres Teams BEB eines der wichtigsten Aushängeschilder des niedersächsischen Behindertensports und für uns alle auch menschlich ein Vorbild. - Eine wirklich verdiente Ehrung, über die wir uns mit ihm freuen!"
Der Preis des Bundesinnenministeriums für Toleranz und Fair Play im Sport wird seit 1998 verliehen. Er zielt darauf, das Bewusstsein für die fundamentale Bedeutung von Toleranz und Fair Play im Sport und darüber hinaus zu schärfen. Die Preisskulptur wurde vom sportlich begabten, behinderten Schüler der Würzburger Christopherusschule, Bernd Brust, gestaltet. Es handelt sich um einen Bronzeguss, der den Trost des Siegers an den Verlierer versinnbildlicht.

 

     
 
















 

 

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