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Europameisterschaften im Schwimmen der Behinderten

Viele Welt- und Europarekorde in
Reykjavik/Island

Unter der bewährten Leitung von Teammanager Bernhard von Welck und Bundestrainerin Ute Schinkitz fuhr die Schwimm-Nationalmannschaft nach Reykjavik/Island. Nach 2001 fanden hier endlich wieder Europameisterschaften für Schwimmer mit Handicap statt. 36 Nationen mit 419 Athleten kämpften vom 18. - 24.10.09 um die begehrten Medaillen in 14 Startklassen (10 körperbehinderte – SK 1-10, 3 sehbehinderte – SK 11-13 und erstmals eine geistig behinderte Startklasse - 14).

Die zahlenmäßig stärksten Teams kamen aus Russland (50 Athleten), Spanien (42), der Ukraine (38) und aus Großbritannien (38). Für Deutschland starteten neun Sportlerinnen und acht Sportler aus 8 Bundesländern (5 x BER, 3 x NRW, 3 x SAC, 2 x WÜR, je 1 x SH, BAY, NDS, HES) und konnten sich im europäischen Maßstab wieder unter den besten 10 Nationen etablieren.

Daniela Schulte vom Paralympischen Sport Club Berlin (PSC Berlin) stellte zwei neue Weltrekorde in ihrer Startklasse über 200m Lagen im Vor- und Endlauf auf.

In der Zeit von 2:52,77min wurde sie Europameisterin und holte das erste Gold für Berlin. Die zweite Medaille für den PSC Berlin erschwamm Ludwig Lucas über

100m Schmetterling in 01:00,03min. Weiter gab es zwei vierte Plätze für Schwimmer des PSC Berlin: Nachwuchsschwimmer Daniel Schäfer Daniel über 100m Rücken in 01:12,96min und Thomas Grimm Thomas über 400m Freistil in 05:33,28min.

Kirsten Bruhn (PSV Union Neumünster) verbesserte nicht nur ihre bisherige Bestzeit (aufgestellt bei der WM 2006), sondern stellte mit 5:24,91 min einen neuen Europarekord in 400m Freistil auf und gewann somit ihre erste Medaille bei dieser Europameisterschaft. Verena Schott (BV Leipzig) wurde in 5:38,38 min Zweite.

Anke Conradi (DJK-SB Regensburg) wurde ebenfalls Europameisterin über 50m Freistil in einer Zeit von 01:04,50min.


          Foto: Daniela Schulte holte mit neuem Weltrekord Gold bei der Schwimm EM in Island

Einen großen Schritt zu den Paralympics London 2012 machte Lucas Ludwig. Der 20-jährige Schwimmer vom PSC Berlin schwamm über 200m Lagen in 2:15,95min nicht nur Europarekordzeit, sondern sicherte sich damit auch den ersten Europameistertitel seiner Karriere.

Paralympicssieger Thomas Grimm (36) konnte bei seiner wahrscheinlich letzten Europameisterschaft in einem spannenden Finale noch einmal Gold holen und gewann den Europameistertitel über 100m Brust 01:40,01min in seiner Startklasse.


           Foto: Lucas Ludwig vom PSC Berlin ist Europameister über die 200m Lagen.

Auch am dritten Tag der Europameisterschaften im Schwimmen der Behinderten ging das deutsche Team wieder erfolgreich auf Medaillenjagd.

Insgesamt fischte das 17-köpfige Team am Dienstagabend sechs Einzel- und zwei Staffelmedaillen aus dem „schnellen“ Becken von Reykjavík / Island.

Die blinde Berlinerin Daniela Schulte schwamm in deutscher Rekordzeit von 1:25,45 über 100m Schmetterling (S11) zu Ihrem zweiten Einzeltitel dieser Europameisterschaften. Hinter der Ukraine und Groß Britannien erkämpften sich Lucas Ludwig (Schmetterling) und Daniel Schäfer (Rücken) vom Berliner Schwimmteam gemeinsam mit Christoph Burkard (Rottweil, Freistil) und Martin Schulz (Leipzig, Brust) die Bronzemedaille über 4x100m Lagen.

Weitere Medaillen an diesem erfolgreichen deutschen Abend gingen an die Paralympicssiegerin Kirsten Bruhn (Gold), Anke Conradi (Gold) und Tanja Gröpper (Bronze) und über 50m Freistil sowie Christoph Burkard (Silber) und Julia Kabus (Silber) über 400m Freistil in den jeweiligen Startklassen.

Auch am folgenden Tag hielt die Siegesserie von Doppel-Europameisterin Daniela Schulte (S 11, PSC Berlin).  Im Finale über 50m Freistil siegte sie in Deutscher Rekordzeit von 0:32,20 min. Lucas Ludwig (S 10, PSC Berlin) schwamm nach seinem hart erkämpften Sieg über 200m Lagen nun zu Silber auf seiner eigentlichen Paradestrecke den 400m Freistil.


    Foto: Lucas Ludwig vom PSC Berlin jubelt bei der EM Schwimmen in Island über seinen EM-Titel.

Tag 5: Ihren vierten Titel bei den Europameisterschaften im Schwimmen in Reykjavík/Island sicherte sich Daniela Schulte vom PSC Berlin.

Mit 05:17,21min gewann sie die 400m Freistil in neuer Weltrekordzeit. Weiteres Silber konnte Lucas Ludwig (PSC Berlin) seiner Medaillensammlung hinzufügen. Über die 50m Freistil in 00:25,18min belegte er in Island Platz 2.

Am vorletzten Tag der Europameisterschaften in Island gewannen Berlins Aushängeschilder Daniela Schulte und Lucas Ludwig die Medaillen Nummer 12 und 13 für den Paralympischen Trainingsstützpunkt Berlin und den PSC Berlin. Mit neuem Weltrekord von 1:20,36 min über 100m Rücken schwamm Daniela Schulte zu ihrem fünften Einzeltitel bei dieser EM.

Serienmedaillengewinner Lucas Ludwig konnte auch gestern seine beeindruckende Statistik aufrechterhalten. Mit Deutschem Rekord von 1:02,57 min über 100m Rücken erkämpfte er sich eine hervorragende Silbermedaille. Für den 20-jährigen war dies die sechste Medaille am sechsten Tag bei seiner ersten EM-Teilnahme.

Auch am letzten Tag gelang den Berliner Sportlern vom Paralympischen Sport Club (PSC) wieder ein wundervoller Coup bei den Europameisterschaften in Island.

Der 20-jährige Lucas Ludwig schwamm zeitgleich mit David Levecq (Spanien) in 0:54,44 min zum Europameistertitel über 100m Freistil. Er krönte sich damit zum Doppel-Europameister über 200m Lagen und 100m Freistil und zum Gewinner von fünf weiteren Medaillen.

Ebenso erfolgreich war auch Daniela Schulte vom PSC mit insgesamt fünf Goldmedaillen, die in 1:10,00 min am letzten Tag noch Silber über die 100m Freistil gewann.

Damit stellte das deutsche Team eine hervorragende Bilanz im letzten Rennen auf. Mit Bronze in der 4x100m Freistil-Staffel der Frauen schaffte es das Team, dass jede deutsche Sportlerin bzw. jeder deutsche Sportler eine Medaille von den diesjährigen Europameisterschaften mitbrachte.

Denn auch Berlins jüngste Sportlerin, Jennifer Aßmann, konnte zum Ende damit noch eine Bronzemedaille gewinnen.

Auch der Niedersächsische Athlet Stephan Engelhardt (RSG Langenhagen/Team BEB) durch großartige Erfolge.

Bei drei Starts erreichte er drei Endläufe. In allen Rennen erzielte er persönliche Bestzeiten. Als Resultat dieser hervorragenden Leistungen gewann er je eine Silber- und eine Bronzemedaille. In seinem dritten Rennen belegte er - in einem stark besetzten Starterfeld - einen sehr guten 6. Platz.

Die Rennen im Einzelnen:

Über 100 m Brust schlug er mit einer Zeit von 1:23.60 an und belegte somit in der Startklasse S11 den 3. Platz.

Dank seiner Bestzeit (01:09,45 min) über 100 m Schmetterling konnte er sich dann auch noch über eine Silbermedaille freuen.Trotz erneuter persönlicher Bestzeit konnte Stephan über 100 m Freistil „nur“ den 6. Platz im Endlauf belegen.

Platz 5 nach gewonnenen Goldmedaillen und Platz 5 in der Gesamtanzahl der Medaillen übertrafen die Erwartungen der deutschen Teamleitung.

 


 

     
 
















 

 

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